Umwelt-Wasser


umwelt-wasserWer Koi hält, der weiß, dass es oft nicht einfach ist die Prozesse in dem uns fremden Lebensraum „Wasser“ zu verstehen.

Ein Koiteich ist eine künstliche Umwelt in der die Koi gelegentlich unnatürlichen Bedingungen ausgesetzt sind. Je kleiner das Volumen dieser Umwelt, also des Teiches ist, desto größer können die Schwankungen innerhalb dieses Systems sein.
Bei widrigen Bedingungen können unsere Koi aus dieser Umwelt nicht aus freien Stücken entkommen. Schlechte Wasserparameter haben bei deutlichem Über- oder Unterschreiten des jeweiligen Grenzwerts irreversible Schädigungen bei Ihren Koi zur Folge.
Weit häufiger aber werden über einen längeren Zeitraum bestimmte Grenzwerte immer wieder nur wenig über- oder unterschritten. Auch dies kann dazu führen, dass Ihre Koi krank werden. Als Folge dieser sogenannten „Stresssituation“ wird die Anfälligkeit der Koi gegenüber „sekundären Erkrankungen“ begünstigt.

Besonders anfällig sind die Haut und die Kiemen der Fische, da sie direkt mit der Umwelt „Wasser“ in Kontakt stehen.

Ein Großteil der Krankheitsausbrüche bei Koi ist eine Folge von schlechten Wasserwerten. Sie sollten daher die wichtigsten Wasserparameter und deren Zusammenhänge kennen und diese auch in regelmäßigen Abständen selbst überprüfen. Die wichtigsten Wasserparameter, die Sie selbst ganz einfach messen können, sind:  Ammonium, Nitrit, Nitrat, pH, KH und Sauerstoff.

Eine optimale Umwelt ist das Geheimnis für gesunde Koi.
Als Besitzer sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Umwelt der Koi möglichst wenigen Schwankungen unterworfen ist und sich die wichtigsten Wasserparameter dauerhaft in einem idealen Bereich befinden. Durch ein gutes Management und das Schaffen einer möglichst optimalen Umwelt wird es Ihnen gelingen das Immunsystem Ihrer Koi zu stabilisieren. Sie selbst können auf diese Weise den Ausbruch von ernsten Erkrankungen eindämmen und sogar verhindern.